Religiöse Vielfalt sichtbar machen!
Die Existenz vieler verschiedener Religionen ist in allen Städten Nordrhein-Westfalens mittlerweile Realität. Als GRÜNE JUGEND NRW stehen wir für eine tolerante, pluralistische und weltoffene Stadt im religiösen Bereich. Den Ausbau von weiteren Gotteshäusern – neben den christlichen Kirchen – befürworten wir ausdrücklich, da sie nicht nur die Möglichkeit der Religionsausübung garantieren, sondern auch Raum für religiösen Dialog und kulturellen Austausch bieten. Hierfür muss darauf geachtet werden, dass die betreffenden Gemeinden die Menschenrechte und unsere Verfassung anerkennen.
Insbesondere muslimische Gotteshäuser sind im Stadtbild unterrepräsentiert, sodass die Menschen auf so genannte „Hinterhofmoscheen“ ausweichen müssen. Es wird auch eine wichtige Glaubensgemeinschaft aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Der Bau von Moscheen wird in der Bevölkerung manchmal mit Skepsis und auch Ablehnung begleitet, was rechtspopulistische Gruppierungen häufig für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen. Es ist wichtig, dass Ängste und Unwissenheit durch Gespräche mit VertreterInnen der Politik und der jeweiligen Gemeinde mit den BürgerInnen wahrgenommen und überwunden werden. Nur so lässt sich eine breite Zustimmung für religiöse Vielfalt langfristig etablieren.
