Suche in http://einfach-was-bewegen.de
    folge uns auf Twitter

    Für soziale Gerechtigkeit in der Kommune!

    Als GRÜNE JUGEND NRW setzen wir uns für eine sozial gerechte und solidarische Gesellschaft ein, in der jedeR ihre/seine sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Rechte wahrnehmen kann.


    Die GRÜNE JUGEND NRW steht dafür ein, dass die Kommunen in der Sozialpolitik nicht nur dort aktiv sind, wo sie durch Gesetze dazu gezwungen sind. Soziale Verantwortung setzt nicht erst bei Pflichtleistungen an – Sozialpolitik in der Kommune muss freiwillige Leistungen umfassen, welche auch im Haushaltssicherungskonzept nicht gekürzt werden dürfen.


    Die GRÜNE JUGEND NRW streitet für eine Kommune der sozialen Netzwerke. Die soziale Infrastruktur, zu der unter anderem Frauenhäuser, Familienberatungsstellen, Flüchtlingsinitiativen, Obdachlosenheime, Drogenberatungsstellen und -schutzräume, Beratungsstellen und Treffpunkte für LGBTQ ,  Jugend- oder interkulturelle Zentren gehören, muss erhalten bleiben und noch weiter ausgebaut werden. Diese Einrichtungen leisten einen wertvollen Beitrag zur sozialen Integration und stärken das soziale Zusammenleben. Leider hat auch hier die schwarz-gelbe Landesregierung Kürzungen vorgenommen, gegen die sich die GRÜNE JUGEND NRW entschieden zur Wehr setzt.

     
    Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die barrierefreie Kommune. Sämtliche öffentliche Einrichtungen müssen für Menschen mit Behinderung problemlos zugänglich sein.


    Der demographische Wandel und die Herausbildung einer zunehmend älteren Bevölkerung stellen die Kommunen vor neue Herausforderungen. Die GRÜNE JUGEND NRW setzt sich für den Ausbau von generationenübergreifenden Projekten ein, in denen jüngere und ältere Menschen zusammenkommen. Projekte wie LesepatInnenschaften (in Hannover) oder auch Mehrgenerationenhäuser dienen uns als Vorbilder. Diese Begegnungsräume müssen auch in NRW ausgebaut werden!


    Das Leben innerhalb der Kommune muss kinderfreundlich gestaltet sein. Hierzu zählt der Ausbau von Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sowie eine qualitative Verbesserung des Betreuungsangebotes.


    Die Jugendarbeitslosigkeit in NRW ist erschreckend. Betroffen sind fast 85.000 junge Menschen. Hier liegt es in der Aufgabe der Kommunen jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und konkrete Beschäftigungsangebote für Jugendliche zu schaffen. Die GRÜNE JUGEND NRW fordert eine stärkere Zusammenarbeit der Arbeitsagenturen und städtischen Ämtern (Jugend-, Sozial-, Schul- und Gesundheitsamt) mit lokalen Initiativen und einen Ausbau von Modellprojekten wie „Die Chance“ in Köln-Chorweiler, eine lokale Beratungsstelle für arbeitslose Jugendliche unter 25.

    Auch in der momentan schwierigen finanziellen Situation müssen die Kommunen und städtische Unternehmen selbst ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Dabei fordern wir eine Quote für Jugendliche mit Migrationshintergrund, die ihren Anteil an der Gesamtbevölkerung widerspiegelt.